Konstruktion

Beim Hausbau gibt es viele Dinge zu beachten, von der Außengestaltung über die zu verwendenden Baustoffe bis hin zur Einrichtung. Insbesondere die Konstruktionsphase eines Holzhauses bedarf einiger Überlegungen. Hierbei möchten wir Sie bestmöglich unterstützen!

  • sommerlicher Hitzeschutz
  • Wärmedämmung
  • Wandaufbau
  • Fenster

Des Weiteren haben wir für Sie einige Punkte zusammengestellt, über die Sie sich bei Beginn der Bauphase Gedanken machen sollten:

  • Einbau eines Systems zur kontrollierten Wohnraumlüftung
  • Verwendung von Bodenplatten mit Kernbetonwärmung
Neues Haus wird auf dem Land gebaut.
Ein neues Holzhaus wird erschaffen.

Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Ein weißer Kessel in einem Raum mit Rohren und Leitungen.
So diskret und unkompliziert kann ein gesundes Wohnklima sein.

Jedes Skan-Hus verfügt über ein System zur kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. So wird die Wärmeenergie aus der Abluft sowie die durch Beleuchtung, Personen und Haushaltsgeräte erzeugte Wärme erneut genutzt.

Es können so in erheblichem Umfang Heizenergie und CO2-Emissionen eingespart werden. Nebenbei schützt eine kontrollierte Wohnraumlüftung die Raumluft vor Überfeuchtung und Besiedlung durch Bakterien und Schimmelpilze. Neben einer guten Luftqualität trägt dies zu einem angenehmen Wohnklima Ihres Hauses sowie zur langfristigen Erhaltung der Gebäudesubstanz bei.

Wärmedämmung

Eine zweischalige, solide Holzkonstruktion ist Tragwerk und schützender Wärmemantel zugleich. Dämmstärken von mindestens 280 mm im Schrägdachbereich und 240 mm im Bereich der Außenwände bringen bestmöglichen Schall- und Wärmeschutz mit sich. Kombiniert mit der energietechnischen Konzeption Ihres Hauses bildet sie die Grundlage für ausgeglichene Raumtemperaturen, ein angenehmes Wohnklima sowie Wärme und Behaglichkeit auch in der kalten Jahreszeit.

Ein im Bau befindlicher Dachboden.
Eine gute Wärmedämmung sorgt dafür, dass auch im Winter angenehme Temperaturen herrschen.

Sommerlicher Hitzeschutz

Ein grasbewachsener Hügel mit blauem Himmel und einem gelben Schwedenhaus im Hintergrund.
Durch einen sommerlichen Hitzeschutz sammelt sich die Hitze trotz Sonne nicht im Hausinneren.

Eine angenehme Raumtemperatur während der heißen Sommermonate hängt entscheidend mit der Speicherung der durch die Sonneneinstrahlung verursachten Wärme in den Bauteilen und verzögerten Abgabe an die Raumluft zusammen. Diese Wärme sollte möglichst erst dann abgegeben werden, wenn die Außentemperaturen am Abend bereits gesunken sind.

Richtwerte für die Bewertung dieses sommerlichen Hitzeschutzes sind Phasenverschiebung und Amplitudendämpfung. In beiderlei Hinsicht haben die von uns standardmäßig eingesetzten Dämmstoffe auf der Grundlage von Hanf- oder Holzfasern gegenüber herkömmlichen Dämmstoffen die Nase vorn.

Wenn Sie an nachhaltigem Bauen interessiert sind und gemeinsam mit uns die Zukunft gestalten möchten, kontaktieren Sie uns noch heute.
Gemeinsam können wir ein nachhaltiges, umweltfreundliches und zukunftsfähiges Schwedenhaus schaffen, das sowohl ästhetisch ansprechend als auch ökologisch verantwortungsbewusst ist. 

Fenster

Der Jahresheizwärmebedarf eines Hauses wird essentiell von den Fensterflächen und insbesondere den Wärmeschutzeigenschaften des Fensterglases beeinflußt. Wir bieten hier bereits in unserer Standardausstattung Fenster mit Dreifachverglasung, Kryptonbefüllung und Silberbedampfung an und erreichen hiermit einen U-Wert (Glas) von 0,4 W/m≤K.

Wir heben uns hiermit deutlich von den heute marktüblichen Werten ab, die sich um einen U-Wert (Glas) von ca. 1,0 W/m≤K bewegen. Die Silberbedampfung liefert in Verbindung mit einer Füllung der Glaszwischenräume mit Kryptongas Spitzenwerte hinsichtlich des Wärmeschutzes . Außerdem erzielt diese Verbindung eine nahezu vollständige Abschirmwirkung (99,99%) gegenüber gesundheitlich bedenklicher technischer Hochfrequenzstrahlung.

Ein rotes Gebäude mit einem weißen Fenster.
Unsere Fenster sehen nicht nur gut aus, sie überzeugen auch durch wesentliche Qualitätsmerkmale.

Kernbetonerwärmung

Betonboden mit Heizsystem, ideal für kalte Wintertage.
Die Rohrsysteme werden eingebaut.

Integraler Bestandteil unseres Energiekonzeptes sind Bodenplatten und Kellerdecken mit Kernbetonerwärmung. Mit dieser ursprünglich aus Skandinavien stammenden und dort weit verbreiteten Technik werden Bodenplatten in einer vorgefertigten „Wanne" aus druckfestem Styrodur erstellt.

Die Heizschlangen der Fußbodenheizung werden direkt in der Bodenplatte oder der Kellerdecke innerhalb des späteren Betonkörpers verlegt. Nach dem Betonieren werden die Oberflächen flügelgeglättet. Hierdurch machen wir die Speichermasse von Bodenplatten und Kellerdecken aus Beton für Ihr Heizsystem nutzbar und senken somit Ihre Energiekosten buchstäblich „von Grund auf".

Darüber hinaus macht diese Technik die spätere Einbringung eines Heiz-Estriches überflüssig und beschleunigt damit den Bauablauf.

Wandaufbau

Ökologisches Bauen und Holzbau gehen Hand in Hand. Wir bevorzugen mehrschalige, diffusionsoffene Wandkonstruktionen. Sie sind Tragwerk und schützender Wärmemantel zugleich. Sie haben grundsätzlich die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Konstruktionsprinzipien: Elementen in Holzständerbauweise und Massivholzelementen. Je nach Anforderung sind beide Varianten in unterschiedlichen Stärken und Ausführungen darstellbar. Beide sind mit verschiedenen Fassadengestaltungen kombinierbar. Im Zusammenspiel mit der energietechnischen Konzeption Ihres Holzhauses bilden sie die Grundlage für ausgeglichene Raumtemperaturen, ein angenehmes Wohnklima, hervorragenden sommerlichen Hitzeschutz sowie Wärme und Behaglichkeit auch in der kalten Jahreszeit.

Holzständerwand 140

Elemente in Holzständerkonstruktion sind in verschiedenen Stärken lieferbar. Wir arbeiten im Regelfall mit Holzfaserdämmstoffen und Installationsebene auf der Innenseite. Die Stärke des Hauptständers liegt hier bei 140 mm. Gerade im Ferienhausbereich sind aber auch Hauptständer der Stärke 100 mm ausreichend und ergeben im Zusammenspiel mit guten Dreifachglasfenstern immer noch traumhafte Dämmwerte. Die Fassade kann verputzt oder mit verschiedenen Holzverschalungen versehen werden.

Holzständerwand 200

Beim Gros unserer Projekte in nachhaltiger Holzbauweise arbeiten wir mit einem Hauptständer der Stärke 200 mm - der Holzständerwand 200. Sie basiert - wie auch die Holzständerwand 140 - auf einer holzfasergedämmten, diffusionsoffenen Holzständerkonstruktion mit Installationsebene auf der Innenseite. Die Fassade kann verputzt oder mit verschiedenen Holzverschalungen versehen werden.

  1. Gipsfaserplatte (12,5 mm)
  2. flexible Holzfaserdämmung (50 mm)
  3. Luftschicht (10 mm)
  4. pro Clima Intello Plus (0,2 mm)
  5. Holzständerwerk, ausgefacht mit Holzfaserdämmung (140 mm)
  6. DWD (16 mm)
  7. Hinterlüftung (30 mm)
  8. Holzverschalung
Eine grafische Darstellung einer Holzständerwand.
Abbildung des Aufbaus einer Holzständerwand.
Eine Darstellung der Isolierung in einer Wand, die den Wärmeverlust minimiert und Energieeffizienz fördert.
Abbildung des Aufbaus einer Massivholzwand.

Massivholzwand

Massivholzwände sind sehr verwindungssteif und können wirtschaftlich schon bei größeren Einfamilienhäusern verwendet werden. Den Kern der ebenfalls diffusionsoffenen Massivholzwände bildet eine massive Wandscheibe aus Kreuzlagenholz (BSP) - in diesem Fall mit Installationsebene auf der Innenseite. Auf Wunsch kann hier auf die Installationsebene verzichtet werden. In diesem Fall wird die Raumseite aus Sichtholz ausgeführt und die Installationen in den Massivholzelementen integriert. Der Phantasie bei der Oberflächengestaltung sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob gebürstet, mit Biolasuren behandelt, in Eiche, Lärche oder Weißtanne - die Bandbreite des Lieferbaren ist (fast) unbegrenzt. Auf der Außenseite befindet sich ein Wärmedämmverbundsystem aus Holzfaser. Für die Gestaltung der Außenfassade bieten sich eine direkte Verputzung oder unterschiedliche Holzverschalungen an. Diese Konstruktion kommt ohne Folien oder Klimamembranen aus und bietet einen sommerlichen Hitzeschutz der seinesgleichen sucht.

  1. Gipsfaserplatte (12,5 mm)
  2. Luftschicht (20 mm)
  3. Holzfaserdämmung (40 mm)
  4. BSP-Element (100 mm)
  5. Holzfaserdämmung (200 mm)
  6. Grundputz mit Gewebearmierung
    Edelputz mit Egalisationsanstrich