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Skan-Hus: Wenn Keller - dann richtig! Veröffentlicht am Dienstag, den 28. Januar 2014

In vielen Gegenden Deutschlands steigen die Grundwasserpegel. Die sich verändernden Untergrundverhältnisse führen mitunter zu feuchten Kellern.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig: Großflächig durchgeführte Kanalsanierungen ersetzen nicht nur alte, undichte Abwasserrohre und verhindern so den Austritt fäkalienhaltiger Abwässer, sondern schließen auch den Abtransport von Grundwasser durch löchrige Kanalrohre aus.

Pumpwerke können aufgrund der Wirkung zeigenden Wassersparmaßnahmen vielerorts ihre Fördermenge reduzieren.

Die baurechtlich geforderte Versickerung des auf versiegelten Flächen anfallenden Regenwassers läßt zwar Flüsse weniger oft und weniger rasant über die Ufer treten, sorgt aber auch für steigende Grundwasserstände.

Müssen wir deshalb zur Wasserverschwendung vergangener Tage zurückkehren? Nein – Feuchteprobleme im Kellerbereich lassen sich auch genau dort lösen.

Vor Beginn der Arbeiten an einem Neubau gibt ein Bodengutachten Aufschluß über die zu erwartenden Untergrundverhältnisse und die erforderlichen technischen Maßnahmen. Bei drückendem Wasser schafft die bewährte weiße Wanne Abhilfe.

Sind die Mehrkosten für derartige technische Lösungen bei rechtzeitiger Berücksichtigung in der Bauausführung eines Neubaues noch überschaubar, so kann eine nachträgliche Umrüstung schnell zum Faß ohne Boden werden.

Wir empfehlen im Regelfall immer den Rückgriff auf ein Bodengutachten. Im Zweifelsfall sollten Sie im Kellerbereich die hochwertigere Lösung, der preiswerteren vorziehen. So bleiben Ihre Kellerwände auch nach Jahrzehnten und unter sich verändernden Rahmenbedingungen trocken.