Wandaufbau

Ökologisches Bauen und Holzbau gehen Hand in Hand. Wir bevorzugen mehrschalige, diffusionsoffene Wandkonstruktionen. Sie sind Tragwerk und schützender Wärmemantel zugleich. Sie haben grundsätzlich die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Konstruktionsprinzipien: Elementen in Holzständerbauweise und Massivholzelementen. Je nach Anforderung sind beide Varianten in unterschiedlichen Stärken und Ausführungen darstellbar. Beide sind mit verschiedenen Fassadengestaltungen kombinierbar. Im Zusammenspiel mit der energietechnischen Konzeption Ihres Holzhauses bilden sie die Grundlage für ausgeglichene Raumtemperaturen, ein angenehmes Wohnklima, hervorragenden sommerlichen Hitzeschutz sowie Wärme und Behaglichkeit auch in der kalten Jahreszeit.

Holzständerwand 140

Elemente in Holzständerkonstruktion sind in verschiedenen Stärken lieferbar. Wir arbeiten im Regelfall mit Holzfaserdämmstoffen und Installationsebene auf der Innenseite. Die Stärke des Hauptständers liegt hier bei 140 mm. Gerade im Ferienhausbereich sind aber auch Hauptständer der Stärke 100 mm ausreichend und ergeben im Zusammenspiel mit guten Dreifachglasfenstern immer noch traumhafte Dämmwerte. Die Fassade kann verputzt oder mit verschiedenen Holzverschalungen versehen werden.

Holzständerwand 200

Beim Gros unserer Projekte in nachhaltiger Holzbauweise arbeiten wir mit einem Hauptständer der Stärke 200 mm - der Holzständerwand 200. Sie basiert - wie auch die Holzständerwand 140 - auf einer holzfasergedämmten, diffusionsoffenen Holzständerkonstruktion mit Installationsebene auf der Innenseite. Die Fassade kann verputzt oder mit verschiedenen Holzverschalungen versehen werden.

  1. Gipsfaserplatte (12,5 mm)
  2. flexible Holzfaserdämmung (50 mm)
  3. Luftschicht (10 mm)
  4. pro Clima Intello Plus (0,2 mm)
  5. Holzständerwerk, ausgefacht mit Holzfaserdämmung (140 mm)
  6. DWD (16 mm)
  7. Hinterlüftung (30 mm)
  8. Holzverschalung
Eine Darstellung der Isolierung in einer Wand, die den Wärmeverlust minimiert und Energieeffizienz fördert.
Abbildung des Aufbaus einer Massivholzwand.
Eine grafische Darstellung einer Holzständerwand.
Abbildung des Aufbaus einer Holzständerwand.

Massivholzwand

Massivholzwände sind sehr verwindungssteif und können wirtschaftlich schon bei größeren Einfamilienhäusern verwendet werden. Den Kern der ebenfalls diffusionsoffenen Massivholzwände bildet eine massive Wandscheibe aus Kreuzlagenholz (BSP) - in diesem Fall mit Installationsebene auf der Innenseite. Auf Wunsch kann hier auf die Installationsebene verzichtet werden. In diesem Fall wird die Raumseite aus Sichtholz ausgeführt und die Installationen in den Massivholzelementen integriert. Der Phantasie bei der Oberflächengestaltung sind hier keine Grenzen gesetzt. Ob gebürstet, mit Biolasuren behandelt, in Eiche, Lärche oder Weißtanne - die Bandbreite des Lieferbaren ist (fast) unbegrenzt. Auf der Außenseite befindet sich ein Wärmedämmverbundsystem aus Holzfaser. Für die Gestaltung der Außenfassade bieten sich eine direkte Verputzung oder unterschiedliche Holzverschalungen an. Diese Konstruktion kommt ohne Folien oder Klimamembranen aus und bietet einen sommerlichen Hitzeschutz der seinesgleichen sucht.

  1. Gipsfaserplatte (12,5 mm)
  2. Luftschicht (20 mm)
  3. Holzfaserdämmung (40 mm)
  4. BSP-Element (100 mm)
  5. Holzfaserdämmung (200 mm)
  6. Grundputz mit Gewebearmierung
    Edelputz mit Egalisationsanstrich

Wenn Sie an nachhaltigem Bauen interessiert sind und gemeinsam mit uns die Zukunft gestalten möchten, kontaktieren Sie uns noch heute.
Gemeinsam können wir ein nachhaltiges, umweltfreundliches und zukunftsfähiges Schwedenhaus schaffen, das sowohl ästhetisch ansprechend als auch ökologisch verantwortungsbewusst ist.