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Speichertechnik: Durchbruch für die Eigenstromversorgung? Veröffentlicht am Dienstag, den 3. Juni 2014

Dem japanischen Unternehmen Sekisui Chemical ist es gelungen, die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus durch die Verwendung neuartiger Materialien zu verdreifachen.

Die Kosten der Kilowattstunde Batteriestrom könnten damit um ca. 60 Prozent sinken.

In den neuen Lithium-Ionen-Speichern wird anstelle des üblichen Kohlenstoffes für die negative Elektrode Silizium genutzt. Eine spezielle Legierung soll die Haltbarkeit des Siliziummaterials erhöhen.

Zudem hat Sekisui Chemical ein Polymer-Elektrolyt-Material entwickelt, das die bisherige Flüssigbefüllung ersetzen könnte. Die Produktionszeit von Batterien würde sich hierdurch auf ein Zehntel des bisherigen Zeitaufwandes verringern – die Preise würden um rund drei Fünftel sinken.

Mit dem Beginn der Serienfertigung ist ab 2015 zu rechnen.