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Energiesparlampen: Quecksilber und Autismus Veröffentlicht am Montag, den 14. Juli 2014

Eine Studie der Universität Chicago stellt einen Zusammenhang zwischen Autismus und Umweltvergiftungen durch Quecksilber her.

In der Untersuchung, die in dem Fachmagazin PLOS Computational Biology veröffentlicht wurde, erfaßten die amerikanischen Wissenschaftler Krankenversicherungsdaten.

Sie stellten bei der Analyse von ca. 100 Millionen Versicherungsanträgen einen engen Zusammenhang zwischen Erkrankungen des autistischen Spektrums (ASD) und Umweltvergiftungen durch Quecksilber fest.

Das Risiko im Laufe der Kindheit an Autismus zu erkranken steigt demnach um 283%, wenn die Eltern Umweltvergiftungen durch Quecksilber erlitten haben.

Diese Substanz ist u.a. in Energiesparlampen enthalten und wird vor allem dann in erheblicher Menge an die Raumluft abgegeben, wenn solche Leuchtkörper im Betrieb zerbrechen.

Das Umweltbundesamt empfiehlt deshalb im Falle eines Lampenbruches die sofortige Lüftung des Raumes, wodurch sich die Konzentration in der Raumluft auf unbedenkliche Werte senken ließe. Man soll dann die Scherben mit Handschuhen in eine Plastiktüte legen, diese in einem Glas mit Schraubdeckel einschließen und dieses auf einem Recyclinghof entsorgen. Kleinere Reste sollen dann mit einem Klebeband abgetupft werden. Erst danach kann ein Staubsauger zum Einsatz kommen, der ansonsten die Quecksilberdämpfe nur weiter verteilen würde...

Unsere Meinung? - Verzichten Sie lieber ganz auf diese Art von Leuchtköpern und entscheiden Sie sich in Abhängigkeit vom Einsatzzweck eher für LEDs oder Lampen mit Halogentechnik.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Artikel „Vorsicht Blaulicht!“ unter: https://skan-hus.de/index.php/de/news/vorsicht-blaulicht/ .