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Dacheindeckung: Betondachsteine oder Tonziegel? Veröffentlicht am Mittwoch, den 15. Oktober 2014

Dacheindeckungungen aus Ton und Beton haben sich den Markt für kleinformatige Bedachungsmaterialien aufgeteilt und weisen einen ähnlichen Marktanteil auf.

Was sind die Unterschiede?

Betondachsteine bestehen aus Zement und quarzhaltigem Sand. Die Außenseite wird mit einer Farb- und Kunststoffpigmente enthaltenen Zementschlämme versiegelt. Da der Herstellungsprozeß von Betondachsteinen ohne das bei Ziegelprodukten erforderliche Brennen auskommt, benötigt er weniger Energie. Sie können daher mit einer bessere Ökobilanz punkten.

Dächer aus Betondachsteinen weisen bei geringfügig niedrigeren Kosten eine ähnlich lange Lebensdauer wie Tonziegeleindeckungen auf.

Tondachziegel werden aus einer Ton-Lehm Mischung hergestellt, die bei ca. 1000 °C gebrannt wird. In naturbelassenem Zustand sind sie – wie schon der Name sagt – ziegelrot. Andere Farbgebungen werden durch Engoben (Tonschlämmen mit mineralischen Zusätzen) oder Glasuren (geschmolzenes Glas transparent oder eingefärbt), die vor dem Brennprozeß aufgetragen werden erzielt.

Ökologisch gesehen sollten unglasierte Ziegel bevorzugt werden, da mit der Glasur ein zusätzlicher Energieaufwand und entsprechende Emissionen verbunden sind.

Tonziegel können im Vergleich zu Betondachsteinen Feuchtigkeit schneller aufnehmen und abgeben. Ihre Oberfläche ist dadurch häufiger und länger trocken als bei Betoneindeckungen. Das verringert die Gefahr von Vermoosungen sowie von Algen- und Flechtenbewuchs.

Ältere Tonziegeldächer zeichnen sich oft durch eine schöne, charaktervolle Patina aus.

Beide Formen der Dacheindeckung sind Teil unseres Skan-Hus Programms. Wir beraten Sie gründlich und führen mit Ihnen eine ausführliche Bemusterung durch.

Sie haben die Wahl.